Uhren
Der Zeitmesser als Modeaccessoire
Schlicht, unauffällig, praktisch – so waren Uhren meist, doch damit ist in der Modesaison 2010 endgültig Schluss. Uhren sind nun weit mehr als hilfreiche Instrumente für die Tagesplanung, indem sie uns zuverlässig und stets parat die Zeit kund tun. Vielmehr präsentieren die Designer heuer Uhren, die mehr an einen Armreif erinnern als an einen Zeitmesser. Sie sind besetzt mit bunten Steinen, die in allen Farben glitzern und vor allem eines tun: auffallen. Wie schon die gesamte Mode 2010 ist dieses Credo auch bei den Armbanduhren in diesem Jahr Pflicht. Klobig, schwer und überdimensioniert – so müssen sie sein. Denn je breiter und üppiger verziert sie sind, desto besser. So lassen sich Uhren von nun an nicht nur als Alltagsgegenstand am Arm tragen, sondern passen auch wunderbar zum kleinen Schwarzen oder einem anderen Abendoutfit und ersetzen so ganz nebenbei herkömmlichen Schmuck.
Optik und Erscheinungsbild
Ganz besonders angesagt sind Uhren im Metallic-Look. Hier punktet vor allem Gold an erster Stelle, gefolgt von Silber und Bronze. Mit dieser Optik veredeln sie jedes Outfit und bringen Glamour in den Tag. Welche Art der Verzierung man wählt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Manche bevorzugen den einfachen Metallicschimmer, andere wollen diesen noch aufpeppen, indem die Uhr bzw. das Band mit Steinen und Applikationen versehen wird. Je nach Geldbeutel können diese Steine aus Plastik oder Glas sein. Für ganz Betuchte gibt es natürlich noch die Edelstein-Variante mit echten Klunkern. Da kann eine Uhr dann schon mal den Wert eines Mittelklasse-Wagens haben. Zierlicher wirken statt Steinen bunte Perlen oder Holzelemente. Letztere benötigen aber meist einen starren Reif als Uhrband. Bei Holz sind dunkle Töne up to date, weil diese sehr edel aussehen. Außerdem ist Holz ein sehr angenehmes Material und verleiht dem Look etwas Natürliches.
Frech und rebellisch
Wem Perlen, Holz und Glitzersteine zu verspielt und elegant sind, der kann auch ganz nach Rebellen-Manier zu Nieten und Co. greifen und damit bewusst einen Stilbruch provozieren. Hier zeigt sich dann der Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Noch einmal anders ist der Retro-Look verbunden mit dem Hippie-Stil.